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DEDI und die Zukunft???

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feniweb
Geschrieben am: 16. Nov 2005 - 19:44


feniweb


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Hallo Dedigemeinde

Nun ich weiss nicht ob es angebracht ist das mal zu Sprache zu bringen und sicher mach ich mich da eh unbeliebt. Aber die ungünstigen Ereignisse zeigen es wieder, ein Einmannprojekt in dieser grösse???? blink.gif ph34r.gif

Grundsätzlich kann man sagen dass dieses DEDI CMS eigentlich ein super genial einfache CMS Software ist und es eigentlich auch verdient hätte vermehrt in Publikationen erwähnt zu werden. Verwendung findet diese CMS, denke ich ja schon in tausenden von Webseiten. Damit hat man auch eine gewisse Verantwortung (wie eppi irgendwo auch schon mal erwähnt hat).

Das eppi für so etwas wichtiges wie der Sicherheit „seines“ Systems sich die Zeit nicht nehmen kann ist doch??? blink.gif ph34r.gif

Meine Gedanken gehen nun dahin, wenn dieses CMS-System für Firmen, Vereinen, öffentliche Hand usw. ausgelegt ist, (wurde auch schon irgendwo im Forum als Zielsetzung erwähnt) und nicht nur für „Web-Hobbybastler“, dann sollten sich sicher einige Dinge in näherer Zukunft doch ändern.

Als Webagentur oder einfach Auftragnehmer (auch Privat) für Webseiten will man einfach wissen kann man diesem System auch auf die Dauer vertrauen. Ja gibt es das CMS noch in 1,2,4 oder sogar in 10 Jahren auch noch. Und noch wichtiger ist es, wird es weiter entwickelt und wird der Sicherheit auch die gebührende Aufmerksamkeit gewährt.

Wenn dieses CMS-System Firmen und Profis ansprechen möchte (die Qualität und Möglichkeit hat es auf jeden fall) muss das ganze Projekt auf einer breiteren Entwicklerbasis stehen.

Ein Horror-Szenario:
Eppi hat einen Unfall oder sonst was eben wenig oder gar keine Zeit, wer Entwickelt dann weiter? Eppi spricht von einer neuen Version. Die soll in den nächsten Tagen oder Wochen erscheinen, wenn im in den nächsten Tagen irgendetwas zustösst was wird dann geschehen? (ich hoffe das versteht niemand falsch, ich wünsche Eppi eine gut Gesundheit und ein unfallfreies langes Leben.)

Oder aktuelle, die Webseite ist mehrere Tage Off oder diese Sicherheitslücken. Weiter seit Monaten oder schon bald einem Jahr gibt es keine wesentlichen Verbesserungen. Oder man muss sie sich in x Forenbereichen selber zusammensuchen. Und dann weiss man nicht einmal ob die einzelnen Module miteinander kompatibel sind. In Diversen Forenbereichen heisst es dann in der nächsten Version ist es drin. Ein wirklich seriöses CMS, auch unter OpenSource Projekten, werden mehrer kleine Updates pro Jahr veröffentlicht.

Für eine Firma aber auch Privatpersonen, die für irgendwen oder was ein CMS einrichtet und Zeit investieren, ist es wichtig in was sie investiert und wann es mit etwas rechnen können. Die Roadmap ist recht und gut aber da sollte man schon ein wenig konkretere Angaben finden und dann auch erwarten dass sie plus/minus einige Tage oder Wochen eingehalten werden können. Unter umständen werden ganze Terminierten-Projekt zunichte.

Auch bin ich ein wenig enttäuscht wie wenig der Barrierefreiheit für dieses CMS Beachtung geschenkt wird. Da dieses System doch scheinbar auch schon für einige Gemeinden und Webseiten der Öffentlichen Hand eingesetzt wird und die in Deutschland bis ende Jahr doch nach WAI 1.0 A oder AA konform sein sollten, nicht nur XHTML, sondern da hat es noch einiges mehr.

Wenn das Zielpublikum „Hobbywebseiten“ oder kleinern Vereins- und Firmenwebseiten bleiben soll, ist das ja in Ordnung. Dafür ist das CMS DEDI aber zu schade. Den es ist wirklich genial aufgebaut sehr flexibel, an anderen stellen wurde die Entwicklung aber sträflich vernachlässigt.

Nun denken sicher einige. Der kann nur reklamieren und steuert nicht produktives bei nun das mag sein. Bedenkt jedoch, mit Fragen kann man ein System auch verbessern, so wüsste man wo Handlungsbedarf ist, wo was verbessert werden könnte. Und dieser Artikel ist auch nicht (hoffe ich auf jeden fall) nicht böse gemeint.
Sonder soll zu einem konstruktiven Gedankenwechsel führen.

Für mich und evtl. auch für andere ist es entscheidend, soll ich weiter oder überhaupt auf das DEDI CMS-System setzen oder muss ich einfach wegen der Zuverlässigkeit und Zukunftssicherheit auf ein anderes System ausweichen.
Z.B. Contendio das irgendwann einmal die gleich Basis hatte wie DEDI, aber heute zwar nicht so Flexibel ist wie DEDI und nicht so viele Module und Plugins mitbringt. Aber auf einer Seriöseren Grundlage steht.

Oder Mambo oder sogar Typo3. Auch dies nun grossen CMS haben mal klein angefangen und mussten sich dann entscheiden wie werden Sie weiter entwickelt. Sicher können wir uns schwer vorstellen das Contendio, Joomla (Mambo), Typo3 nur von einer Person entwickelt wird.

So kann ich mir das auch für die Zukunft von DEDI nur schwer vorstellen und sonnst ist dieses Projekt früher oder später dem Untergang geweiht. Ich habe einig Forums-Beiträge sehr aufmerksam mitverfolgt und gelesen, dass einige sehr aktive und fähige Mitglieder und Mitentwickler aus ähnlichen Überlegungen leider ausgestiegen sind. Diese hätten dieses CMS sicher schneller und Zukunftssicherer mitgestaltet können.

Es wäre schade wenn dieses „SEHR GUTE CMS“ auf so wackeliger Basis stehen bleibt. EPPI sollte sich auch einmal Gedanken machen wenn er aus irgendwelchen gründen auch immer, keine Möglichkeit mehr hat weiterzuentwickeln, was geschieht dann mit DEDI und mit den hunderten oder sogar tausenden die auf dieses CMS System gesetzt haben? Vielleicht kann EPPI auch einmal eine umfrage starten wie man sich die Zukunft von DEDI vorstellt. Oder vielleicht kann dieser Artikel etwas helfen.

Eins muss ich jedoch noch schreiben ich hab noch nie in einem Forum so schnell Hilfe und Antworten erhalten wie hier und hoffe das bleibt möglichst lange so.

Gruss feniweb

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Tiggr
Geschrieben am: 16. Nov 2005 - 19:53


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Hiho!

Gut gesprochen! Diese Fragen stell ich mir auch gerade - gerade weil ich DeDi auch für 2 Firmenwebsites einsetze!

Aber ich muß auch gestehen: Ich hab selber auch sträflich versagt, bei DeDi mitzuhelfen!

Aber: Ich sehe auch keine Community! Ja, bei Modulen, aber nicht beim Core! Das liegt sicher nicht nur an Eppi, aber mir erscheint dieses System sehr stark "Eppis CMS" zu sein! Das das nicht schlecht sein muß beweist Linux - aber es kann auch ein ein Problem sein, wenn man das Gefühl hat, sich nicht einbringen zu können!

"DeDi, wohin gehst Du?" ist für mich eine spannende Frage!

Tschüss
Tiggr

PS: Ich hoffe, das wird kein Flame-War!

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Olaf
Geschrieben am: 16. Nov 2005 - 21:18


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Ganz kurzes Statement, feni ich glaub du machst dich damit nur bei einem unbeliebt tongue.gif

Tiggr, du sagst es, es gibt keine Community mehr. Wir im internen wissen ganau so viel wie ihr.

Ihr sprecht mir aus der Seele, Eppi ist in meinen Augen nicht in der Lage das Ding hier zu führen. Vielleicht traut sich mal der eine oder andere der in 2005 sich von DEDI wieder abgewandt hat was zu den Gründen zu schreiben. Warum bringt sich keiner mehr ein?

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Gruß, Olaf
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gunwalt
Geschrieben am: 16. Nov 2005 - 21:40


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QUOTE (Olaf @ 16. Nov 2005 - 22:18)
Ihr sprecht mir aus der Seele, Eppi ist in meinen Augen nicht in der Lage das Ding hier zu führen. Vielleicht traut sich mal der eine oder andere der in 2005 sich von DEDI wieder abgewandt hat was zu den Gründen zu schreiben. Warum bringt sich keiner mehr ein?

@olaf, fühle mich angesprochen. Es hat in meinen Augen keinen Sinn mehr. Ein autokratisches System ist nicht openSource. Und so geht es einigen, die im letzten Jahr Abschied genommen haben wie ich.

Ärgerlich finde ich die Kraft und Energie, mit der ich mich mal eingebracht habe, die für die Katz war. Deswegen kann ich auch meinen Mund nicht halten.

Bearbeitet von gunwalt am 16. Nov 2005 - 21:42
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shocki
Geschrieben am: 16. Nov 2005 - 22:06


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Schade, schade. Ich finde DEDI vom Konzept her sehr gut.
Auf was soll man denn sonst setzen ? Ich habe das Gefühl, ausser bei den großen CMS (mambo, typo3) gibt es überall das gleiche Problem.

Gru Jens.
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visioncom
Geschrieben am: 16. Nov 2005 - 22:23


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Hallo Zusammen

Auch wir bzw. vorallem ich haben im vergangen Jahr das Forum aktiv gelesen. Ich finde DeDi ech genial. Aber irgendwie wird immer auf der Stelle getretten. Man findet nicht grosse Erneuerung im Core.
Ich denke es gibt HIER einige Leute die echt etwas drauf haben, dieses Potenzial sollte man umbedingt nutzen um DeDi weiter zu entwicklen.

Ich hoffe dieser Thread wird wirklich kunstruktiv verstanden!

Einen schönen Abend!

Gruss
Chris
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MaZderMind
Geschrieben am: 16. Nov 2005 - 22:54


We had joy, we had fun...


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Hallo

Meiner Meinung nach liegt das Problem nicht ausschließlich an Eppi, sonder zu einem großen teil an mangelnden Schnittstellen im DeDi. Ich kann Eppis verhalten nämlich bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen.
Ich habe auchmal versucht ein Projekt in einer Gruppe zu entwickeln, wobei ich als Gruppenleiter aufgetreten bin. Mein Problem war, dass die Code-Einsendungen der anderen einfach nicht meinen Vorstellungen entsprachen und zum Teil auch schlichtweg nicht funktionierten. Das Problem war das alles in einem Codegewurschtel verschwommen ist, wies ja auhc bei Dedi der Fall ist.
Um ein solches Projekt reibungslos im Team managen zu können, wäre ein Klassen und Interface basiertes System notwendig, bei dem der Entwickler der einen Klasse (meinentwegen Dateimanagement) sich darauf verlassen kann, das sich der Entwickler der anderen Klasse (z.B. Sessionmanagement) an die vorher definierten Interfaces hält. Wenn die Dateien jetzt noch in einem CVS liegen, können mehrere Leute problemlos zusammenarbeiten, ohne dass überhaupt einer was einpflegen muss. So, und nur so kann ein solches Projekt auf dauer im Team geführt werden.

Soviel zur technischen Seite. Zur psychologisch und/oder politischen Sicht kann ich nicht allzuviel sagen, ich spüre nur dass irgendwas nicht stimmt, und ich sehe Paralelen zu unserer letzen Bundesregierung. Und das gefällt mir nicht.

Gruß, Peter

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Es war die dramatische Umsetzung des völligen Chaos, eine wirksame Definition von Verwirrung, ein unchoreographischer Tanz trauriger Gewalt. Es war Krieg.
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Trias
Geschrieben am: 17. Nov 2005 - 00:02


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da ich gerade hier drübergestolpert bin...:

da muss ich mazdermind zustimmen.

Es ist ja toll, wenn einer das Quakenettutorial durch hat und das ganze möglicherweise auch noch hinreichend gut verstanden hat. Aber guten Code schreiben kann er noch lange nicht. Wenn ich mir meine Projekte von vor einem Jahr anschaue, bekomme ich Kopfschmerzen (nun gut, nicht ganz, aber fast smile.gif ) und in einem Jahr werde ich das vll über meine jetzigen Sachen sagen.

Ein System, das Schnittstellen bereitstellt für Erweiterungen, ist sicher besser, als wenn da 100 Leute am Code rumbasteln, etwa genausoviel Stile miteingebracht werden, als wenn einer oder ein paar wenige den Core managen, und der Rest Extensions schreiben darf. wsa natürlich nihct dagegen spricht, dass jemand Vorschläge einbringen kann.

Eppi hat ja dedi als Open Source freigegeben, von daher ist es quasi gegen das Sterben resistent....wer will, schreibt einfach weiter.
Top
MaZderMind
Geschrieben am: 17. Nov 2005 - 00:10


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QUOTE
wer will, schreibt einfach weiter.

Wenns so einfach wär. Es müsste sich einer finden, der bereit ist sich durch den ganzen Codehaufen durchzuwühlen und all die proprietären Umbauten der Editoren, der PHPLib, des Sourcepad, der Pear-Komponententen und noch vieles weiteres durchzufressen und aufzuräumen. Da wäre ein kompletter ReWrite vermutlich weniger Arbeit.
Aber das ganze ist ja nur theoretisch da es bisher kieinerlei Anzeichen gibt, dass Eppi aussteigen will, mag man das auf die eine oder die andere Art beurteilen.

Gruß, Peter

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luxli
Geschrieben am: 17. Nov 2005 - 00:13


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Die Titelfrage kann eigentlich nur Eppi beantworten.

Anscheinend ist heute Eppi allein verantwortlich für das was mit DeDi geschieht. Ursprünglich war meines wissens zumindest auch Björn stark daran beteiligt.

Was viele, so auch mich hier im Forum verunsichert ist dass alte DeDi-Hasen immer wieder etwas mit Recht bemängeln. Es wird dann Besserung versprochen aber eher selten eingehalten.

Andererseits gibt es Vorschläge von Eppi, zum Beispiel "Neues Handbuch" aber es geschieht nicht viel. (Ich muss gestehen, auch ich habe meine Mitarbeit versprochen aber bisher kaum etwas getan).

All das hat jedoch seine Gründe. Ein Projekt wie DeDi ist nichts anderes als eine Art Einzelfirma, da gibt es einen Boss (Eppi). Er ist verantwortlich dass der Laden läuft und macht das selbst was er am besten kann. Für alles andere hat er leitende Mitarbeiter (DeDi-Team) die jeweils in Absprache mit dem Boss Arbeiten an Mitarbeiter (interessierte Forenteilnehmer) delegieren. Damit das funktioniert müssen sich Boss und Leitende Mitarbeiter regelmässig treffen und die Mitarbeiter benötigem einen konkreten auf die Fähigkeit abgestimmten und möglichst terminierten Aufgabenbeschrieb.
Es mag zwar etwas übertrieben sein für ein OpenSource Projekt aber im Prinzip ist das der einzige Weg. Erschwert wird das ganze einzig durch die Freiwilligkeit der Mitarbeit. Dass es jedoch möglich ist beweist dieses Forum und viele andere Projekte.

Nachtrag:
Zum Überleben einer Einzelfirma ist es unerlässlich zumindest einen Leitenden Mitarbeiter als Stellvertreter zu haben, damit die Geschäfte auch weiter laufen wenn der Boss unerwartet ausfällt. Bei DeDi müsste demnach heute mit dem von feniweb beschriebenen Horror-Szenario gerechnet werden.

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fuchs
Geschrieben am: 17. Nov 2005 - 04:02


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hi,
wenn man das hier so liest fragt man sich schon ......................

Ich kenne DEDI seit der "Alpha3" und bin froh dass ich DEDI enteckt habe.
Daher habe ich auch schon einige hoch und tief miterlebt.
Da sich die ganzen Entwickler (Programmierer) sich hauptsächlich nur über das Forum kennen,
ist das ganze natürlich nicht einfach.
In einer Firma kann ich die Betrefenden Personen an einen Tisch holen, und die Probleme direkt klären.
Da lassen sich missverständnisse leichter ausräumen, als wenn alles hier im Forum diskutiert wird.

Sicher ist das von Eppi sehr viel Energie und Arbeit in DEDI steckt und dafür gebührt ihm DANK und Anerkennung.
Ebenso sollte man sich bei allen aktiv mitwirkenden bedanken. Ansonsten würde es nicht soviele Module und erweiterungen geben.

Sicher wäre ein konstruktieves zusammenarbeiten und bereinigen des Codes angebracht.
Aber das funktioniert nur wenn maximal 2 die Kontrolle darüber haben. (ansonsten gibt es nur durcheinander)
Ausgehen von dieser Situation kann ich Eppi voll und ganz verstehen.
Es ist auch schwer sich die Verantwortung mit jemanden zu teilen den man nicht persönlich kennt.

Es ist auch interessant zu Beobachten dass die jenigen die mit DEDI ihr tägliches Brot verdinen,
am lautesten fordern und jammern.
Wenn sich wer als Profi verkauft, sollte er sich um DEDI erst recht keine sorgen machen.
Als Profi sollte jeder in der lage sein das ganze im Notfall selber in die Hand zu nehmen.
Wenn wer als Profi DEDI einsetzt, solle man auch aktiv daran mitarbeiten.
Das ist ja das schöne an DEDI dass jeder daran mitarbeiten kann und so sollte es auch bleiben.
Nur wenn jeder seinen möglichen Beitrag (einsatz) beisteuert wird DEDI weiterhin aktuell und erfolgreich sein.

Ich werde auf jedem falle bei DEDI bleiben, und vor allem auch bestmöglichst unterstützen.

Noch was zum Stichwort MAMBO:
Dass man bei grossen Systemen wie Mambo auch nicht sicher ist hat man ja die letzte Zeit erlebt.
Wieso ist es denn zu Joomla gekommen? (hat mich sehr an Contendio und DEDI erinnert)
Da hat man gesehen dass es allen so gehen kann, und das sogar sehr schnell.

Gruss Thomas

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Ich habe zu wenig Zeit,
aber mir fehlt die Zeit, darüber nachzudenken, warum!
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funkyferdy
Geschrieben am: 17. Nov 2005 - 09:44


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Ich meinerseits war Anfangs sehr begeistert. Dedi ist gut. Dennoch sind die Releasezyklen viel zu laaang. Mit fehlen für den professionellen Einsatz einige Elementare Dinge die einfach gehen müssen damit ich mit dedi was Anfangen kann (echte Multilanguage im Frontend und Modulen). Hie und da sind schon Ansätze/Häcks vorhanden, aber das ist nicht genug. Kommt die Bedienung dazu. Die ist, wenn man sich anders gewöhnt ist, etwas *hakelig*.

Ja, es gibt eine Roadmap, ja es kommt die nächste Version, ja die Löcher werden gestopft...

Mein Eindruck ist auch, Eppi macht das möglichste. Ich mein, wenn man das nicht hauptberuflich macht, sind es 100derte von Stunden die man *einfach so* nebenbei investiert...

Mein Eindruck von der Community: In letzter Zeit abgeschwächt. Aber das kommt zT. aus den obengennanten Gründen. Aber Dedianer sind wie Vampire. Lecken sein einmal Blut ... smile.gif Was auch mein Eindruck ist: Wir sind mehr Konsumenten im Forum (ja ich zähle mich auch dazu) als Lieferanten. Das gibt Inflation oder?

Also, mein kurzes Fazit. Es geht nicht. Man kann nicht Coden, Dokumentieren, Community führen, Foren lesen, Supporten, Website instand halten und weis der Teufel ... das alles nebenbei (so wie ich es verstanden habe) und in einer konstanten und gleichzeitig qualitativ saubere Arbeit abliefern. Dat geht nicht.

Dedi braucht ein Team. ein richtiges. Sonst wirds, über kurz oder lang, nicht funznen. Sei der Dirigent noch so musikalisch.

Gruss

PS: Deutschland wir kommen! biggrin.gif biggrin.gif

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Tiggr
Geschrieben am: 17. Nov 2005 - 10:01


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Hiho!

Ich denke Eppi macht seine Sache für eine One-Man-Show gut! Der Tag hat halt nur 24 Stunden, da kann er nicht 32 Stunden pro Tag coden!

Jetzt müssen also mehr Leute her - da versage ich selber ja auch kläglich - hab keine Zeit, kann kein PHP, ect.

Was tun? Warum ist es eine One-Man-Show? Linux wird auch ziemlich diktatorisch von Linus geführt, und da gehts.

Tschüss
Tiggr

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fuchs
Geschrieben am: 17. Nov 2005 - 10:13


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QUOTE
Was tun? Warum ist es eine One-Man-Show? Linux wird auch ziemlich diktatorisch von Linus geführt, und da gehts.

Da kenne ich Firmen die eigens Programmierer dafür aus der eigener Tasche bezahlen,
das Ergebnis steht dann aber allen zur verfügung.
Da sind sehr viele dabei die Ihre Beiträge dazu leisten.

Leider sind es in letzter Zeit immer mehr User geworden die nehmen wollen anstelle auch mal mitzuarbeiten.
Ich selber bin auch noch nicht der beste PHP-Coder, aber ich bemühe mich es zu lernen.
(ist doch nicht die erste Programmiersprache)
Ich investiere neben meiner Arbeit jede freie Minute in DEDI denn es ist es mir wert.
(teils fliest auch einiges über die Firma in DEDI Projekte)

Wenn sich jeder einzelne bemüht und daran mitarbeitet dann wird es auch wieder besser.
Vorallem wird Eppi dann auch wieder in einigen Bereichen entlastet was sicher auch von vorteil ist.

Klar ist dass man es nicht jedem recht machen kann.
Daher müssen alle einen Schrit aufeinander zugehen, dann funktioniert es auch.

Thomas

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shocki
Geschrieben am: 17. Nov 2005 - 11:26


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Ich gebe Dir Recht. Das mit dem Geben und Nehmen ist richtig.
Das macht man aber nur, wen man 100% vom Projekt überzeugt ist.
Nicht jeder kann oder muss PHP beherrschen um seinen Teil beizutragen.

Folgendes wird doch auch benötigt:

- Doku
- Tutorials
- Design
- templates
- Organisation (Mitgliedertreffen, Marketing)
etc.

Ich habe bei phpwcms erlebt, wie es langsam eingeschlafen ist. Sehr schade. Der Entwickler (auch eine 1 Mann Show) muß einfach seine Brötchen verdienen. Vielleicht wird es in Zukunft weiter gehen. Vielleicht auch nicht.

Übrigens gibt es selbst bei typo3 die gleichen Probleme. Auch hier gibt es fehlende Dokus und nicht fertig gestellte extensions (auf die man sich verlassen muß). Die Entwicklung scheint aber glücklicherweise ganz gut weiter zu gehen, obwohl es auch dort eine rege Diskussion zum Thema gab.
Großer Vorteil bei typo3 ist wohl, dass sich der Kern persönlich kennt. Das sollte man nicht vernachlässigen.

Das Grundproblem ist, die Motivation der Beteiligten aufrecht zu erhalten. Wenn man weder persönliches Feedback noch Bezahlung erhält, ist das nicht einfach.
Ich denke, mal Eppi muss auch ein wenig Geld verdienen. Das er sich nicht fulltime um DEDI kümmern kann, ist logisch.

Bei typo3 ist man inzwischen zum Teil in der Lage die Leute mit Hilfe von Spenden zu "bezahlen". Scheinbar spenden einige Firmen nicht unerheblich Summen. Bei DEDI wird das aber nicht der Fall sein.

Ich denke nicht, dass es ein DEDI (Eppi) Problem, sondern ein grundsätzliches OS Problem ist.
Natürlich gibt es Vorzeige Bespiele (linux). Aber das ist nicht der Durchschnitt.


Gruß Jens.
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